Schmerzphysiotherapie Kerstin Kühne
Schmerzphysiotherapie  Kerstin Kühne

Eine kurze Reise durch die Welt des

 

Der Schmerz ist in der Medizin ein zentrales Thema. Wer krank ist, hat meist Schmerzen mit
unterschiedlichen Ursachen, die unterschiedliche Behandlungsmethoden verlangen. Dabei sollte unbedingt ganzheitlich gedacht und therapiert werden.

 

                 Der  Schmerz  ist

  • eine wichtige Schutz- und Alarmfunktion für den Organismus,
  • eine Sinneswahrnehmung,
  • Gefühlserlebnis,
  • ein Signal von Körper und Seele,
  • akut oder chronisch, als "Spitze des Eisbergs", unter dem sich eine allgemeine Gesundheitsstörung verbirgt,
  • ein Drittel Vergangenheit -  ein Drittel Gegenwart - ein Drittel Zukunft,
  • ein Auslöser von vielerei Reaktionen (Schonhaltung, Schutzreflexe, Schweißausbrüche, Übelkeit, Herz-Kreislauf-Atemveränderungen, Mimik, Gestik),
  • ein Ausdruck eingefrorener Gefühle, Angst und unerfüllter Wünsche,
  • ein Zeichen von Entwicklung und Veränderung,
  • ein komplexes Phänomen, was von vielen Faktoren beeinflusst wird:

 

 

           Der   Schmerz

  • kann körperlicher, seelischer, sozialer oder geistiger Herkunft sein,
  • kann sich lokal, regional und global äußern, in Ruhe und Bewegung,
  • bestimmt die eigene Arbeits-, Liebes- und Spielfähigkeit,
  • ist nicht selten Trotz in Bezug auf etwas Nicht-Tun-Wollen,
  • ist wie stehengebliebenes Leben.

Denken und  Schmerz

Unter Denken werden alle Vorgange zusammengefasst, die aus einer aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkennntnis zu formen suchen.

 

So steht es im Lexikon, was wiederum heißt:

>> man kann nichts denken ohne die Vorstellung <<,

wobei eine Vorstellung krank machen oder auch gesund machen kann.

 

Fjodor M. Dostojeweski meinte zur Macht der Gedanken:
"Versuchen Sie das einmal: Stellen Sie sich die Aufgabe, nicht an einen weißen Bären zu denken, und Sie werden sehen, der Verwünschte wird Ihnen in einemfort einfallen."

Die Vorstellung oder auch Visualisation ist in der Schmerzphysiotherapie ein fester Bestandteil.
Neben den Vorstellungen zu Griffen und Übungen gibt es speziell Techniken, die vom Schmerz ablenken oder in gar bekämpfen sollen.

Haben Sie schon einmal einen gedanklichen Spaziergang durch die Natur gemacht und dabei Gerüche und Geräusche wahrgenommen? Sich dabei auf die Farbenpracht, auf verschiedene Pflanzen und Tiere konzentriert und sich so von ihrem Schmerz und Problem abgelenkt?

Haben Sie schon einmal versucht, ihren Schmerz in ein anderes Körperteil zu verschieben oder ihn beim Ausatmen aus dem Körper strömen zu lassen oder die schmerzhafte Körperregion von einer liebenswerten Person wegmassieren zu lassen?

                                                                                                 Visualisierungsmassage

 Beobachten Sie, was bei ihnen bei dem Gedanken an eine ZITRONE passiert!

Der schmerzreduzierende Wert von Visualisationen ist auch durch wissenschaftliche Experimente nachgewiesen wurden, z.B. durch Horan und Dellinger. Dabei wurde eine Versuchsgruppe aufgefordert, eine Hand in Eiswasser zu tauchen. Nach etwa 60 Sekunden setzte ein unerträglicher Kälteschmerz ein. Beim nächsten Mal wurde dazu Musik gespielt und erst nach 160 Sekunden war die Kälte nicht mehr tolerierbar. Ein ähnliches Ergebnis brachte die Aufforderung sich vorzustellen, das man den ganzen Tag in der heißen Wüste verbracht hätte und das Eiswasser eine wohltuende Erfrischung sei.

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