Schmerzphysiotherapie Kerstin Kühne
Schmerzphysiotherapie  Kerstin Kühne

Die Eule - als Vogel der Weisheit, als Glücksbringer, als Unglücksbote,   als Begleiter von Hexe und Teufel... -  ist auch im Schmerzphysiotherapie-Konzept fest integriert.
Sie ist sozusagen das Maskottchen der Schmerzphysiotherapeuten.

Somit gehört seit der Praxiseröffnung der Waldkauz Yessi mit zum "Therapeuten-Team".

  Vielen Dank für die Patenschaft mit dem Tiergarten Halberstadt!!!

 

Das

                 der Schmerzphysiotherapie

Bei der Eule, mit ihren auffällig großen Augen, werden beim Einatmen die Pupillen weiter und beim Ausatmen enger.
Davon können wir ableiten, dass die Atemmuskeln zwischen den Rippen die Urmuskeln sind: Der primitive Einzeller wird größer und kleiner. Aus diesen Urmuskeln entstehen durch Umbauprozesse und segmentale Verschmelzungen alle anderen Muskeln.

 

Der Körper ist gewissermaßen etwas,

was um den Atem herumgewickelt ist.


Immer wieder findet man verspannte und schmerzhafte Muskeln. Von diesen Muskeln können vielerlei Beschwerden ausgehen. Umgekehrt, ob willkürlich oder unwillkürlich: Mit Muskeln reagiert man auf vielfältige Einflüsse von Gelenken, Bändern, Nerven, Gefäßen, Organen - aber auch von Gedanken.
Anspannung führt zur Verkniffenheit, Verbohrtheit, zu einem unentfalteten Gesicht oder zu einer verschlossenen Seele.

Beim Menschen gibt es ringförmige äußere und innere

Schließmuskeln = Schnürer. sog. Sphinkter.
Beispielsweise:

  • im Gesicht an allen Sinnespforten (Nase, Augen, Ohren, Mund)
  • an Gelenkräumen und Körperregionen (Muskeln wie z.B. Halsbinder, Rückenbinder, Kniekehlenmuskel)
  • im Atem-, Herz-Kreislauf-, Urogenital-, Verdauungssystem (Gallenblasenmuskel, Beckenboden).

Es gibt von der Geburt bis zum Tod keine Lebensäußerung ohne Beteiligung der Schließmuskeln.
Das Leben beginnt mit dem ersten Schrei und endet mit einem geöffneten Mund.

Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass die Aktivität aller Verschlüsse zweckmäßig aufeinander abgestimmt ist und über Neurotransmitter synchronisiert ist.

 

>>> So lässt sich über ein beschleunigtes Atmen auch der Puls und

über ein gehäuftes Schlucken eine Verstopfung beeinflussen.<<<

 

Wo es Schließer gibt, muss es auch Öffner geben, sog. Dilatatoren.
Beide halten das Innen und Außen im Gleichgewicht.

 

Wenn ein Mensch Schmerzen hat, macht er "ZU",

wenn der Schmerz weg ist, macht er "AUF".

 

Das heißt es kommt zu einem Enger- und Weiterwerden im ganzen Körper, äußerlich wie innerlich, was auch die Psyche mit einschließt.

Noch einmal zu der Tatsache:

Beim Einatmen werden die Pupillen weiter -

beim Ausatmen wieder enger.

Im neuromedizinischen Sinne heißt

 

EINATMEN
Sich öffnen - alles Weitstellen - sich groß und langmachen - Kontakt zur Außenwelt aufnehmen - Lust haben - Ja! sagen - entspannt sein - in alle Richtungen wollen - laut sein - Hitze verspüren - voller Energie, Hoffnung, Kraft sein ...

> wie ein Schmetterling

Yessi  als Wandbild im Turnraum

AUSATMEN
Sich verschließen - alles Engmachen - sich klein und kurz machen - sich nach Innen flüchten - Stillstand - Angst haben - Nein! sagen -angespannt/verkrampft/verschlossen sein - sich zurückziehen - leise sein -  Kälte verspüren - ohne Energie und Kraft sein ...

> wie ein Igel

 

Idealerweise gilt es eine Balance zwischen beiden zu halten, eine Waage zwischen oben - unten, vorn - hinten, rechts - links, innen - außen, um nur einige polare Größen zu nennen.

Jeder ist sowohl Schmetterling als auch Igel. Das Verhältnis verschiebt sich entsprechend der Lebensereignisse und kann bei Problemen und Schmerzen völlig entgleisen. Oftmals muss hier die Therapie für einen eingeigelten Schmerzpatienten ansetzen, um ihn aus seiner Verschlossenheit zu reißen und ihn zur kontinuierlichen Aktivität zu motivieren, um den Teufelskreis Schmerz - Spannung - Angst zu durchbrechen.
Somit behandelt der Schmerzphysiotherapeut mit Hilfe des Eulenmodells nicht das Symptom, sondern beachtet das Muster, die krankhafte Region in ihrer Komplexität.
Auch den Patienten, die oft zu hören bekommen: "Damit müssen sie leben!", kann >die aktive Mitarbeit vorausgesetzt< geholfen werden.

 

Gesundheit ist Fleiß !!!

Einige Werkzeuge

                

Die Griffe der Eulenmassage wirken auf alle Gewebe und Regionen des Körpers.
Sie sind sowohl dämpfend als auch anregend und wohltuend von Kopf bis Fuß.


Beeinflusst werden:
Haut - Schleimhaut - Haare - Narben - Muskeln - Faszien - Gefäße - Säfte - Knochen - Bänder - Knochenhaut - Nerven - Knorper - Drüsen - Schleimbeutel - Sehnen - Sehnenscheiden - Innere Organe - Gelenke.

Und so heißen die Griffe (und es kommen stets mehr dazu):

das Achten

der Drücker

der Haken

der Kletterer

der Lifter

der Mangel

der Polierer

der Rechen

die Säge

der Schieber

das Schnellen

der Schwamm

die Zange

die Axt

die Elle

der Halter

der Kreisel

der Lüfter

die Mühle

der Pumper

der Reiber

die Schaufel

die Schleuder

der Schnitzer

der Stopfer

der Zupfer

der Bohrer

der Flechter

der Kehrer

der Kreuzer

der Macher

der Packer

die Raupe

der Roller

der Scheitel

der Schlitzer

der Schrauber

der Streicher

.................

das Dreieck

die Gabel

das Klavier

der Kratzer

der Määnder

der Pflug

Regentröpfchen

der Rutscher

die Schere

der Schnapper

der Schubber

der Treter

.................

Auch die Eulengymnastik beeindruckt in ihrer unendlichen Vielfalt. Sie wird mit emotional getönten Vorstellungen (Visualisationen) sowie Sprache und Stimme (Sprechhandlen) ergänzt.

Besondere Aufmerksamkeit wird den Bewegungsübergängen, Alltagssituationen und der Atmung geschenkt. Die Dosierung wird durch Veränderung von Kraft - Raum - Zeit für jeden individuell angepasst.

 

Um nur einige Übungen zu nennen:
 

Brücke

Zebra

Halsturm

Schinkengang

Hin - Her

Säule

Spirale

Karree

Flügelübung

Rund - Hohl

Knoten

Zollstock

Starter

Ran - Weg

Ja - Nein

Tisch

Zaunpistel

Untergestell

Auf - Zu

.................

Geübt wird in allen Ausgangstellungen, auf und unter der Bank, vor allem auf dem Boden, an der Wand, in den Ecken, auf der Treppe und auch im Freien (Doktor Draußen).
Auch Geräte werden genutzt: Bälle, Reifen, Tücher, Stäbe, Stöcke, Reifen ... Stelzen!

Und warum nicht mal machen, was der Volksmund sagt:

  • jemanden über den Tisch ziehen
  • in die Hände spucken
  • mit dem Rücken zur Wand stehen
  • alle Viere von sich strecken
  • die Faust im Nacken spüren
  • jemandem den Buckel herunterrutschen
  • jemandem auf die Füße treten...

Auch hieraus können vielerlei kinästhetische Übungen gezaubert werden, um günstig auf den einzelnen, aber auch auf den Partner und soziales Umfeld zu wirken.

Begleitet wird das therapeutische Üben durch den Vorher-Nachher-Vergleich, den sog. Feedbacks, denn Veränderungen gibt es sowohl bei der Haltung und Bewegung einzelner Gelenke oder dem Gesamtkörper sowie im Gewebe. Und die Stimmungslage nicht vergessen.
Schließlich sollte ein jeder:

"Besser herausgehen, als er hereingekommen ist!"

Schmerzphysiotherapie

Kerstin Kühne

 

Praxis für Physiotherapie

Bernhard-Thiersch-Str. 13

38820 Halberstadt

 

03941 588829

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